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15.11.2016

Analyse von Siedlungsabfällen bringt neue Erkenntnisse für das Abfallmanagement

Müllberg

Eine im Rahmen des NFP-70-Projektes "Abfallmanagement als Beitrag zur Energiewende" durchgeführte Analyse gibt neue Einblicke in das Materialrecycling.

​Im Rahmen des NFP-70-Projektes "Abfallmanagement als Beitrag zur Energiewende" (wastEturn) haben Forschende der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt BAFU, diversen Industriepartnern und Recyclingverbänden eine Analyse der Schweizer Siedlungsabfälle durchgeführt. Die Studie zeigt die Materialflüsse der schweizerischen Abfallwirtschaft und dient als Grundlage, um Sammel- und Recyclingraten für verschiedene Fraktionen genauer zu bestimmen. Zusätzlich wurde eine Unterscheidung zwischen Recyclingmaterialien in geschlossenen und offenen Kreisläufen vorgenommen. Dabei wird deutlich, dass Verwertungsquoten oder Sammelraten einerseits Auskunft über die Sammlungsaktivitäten der Bevölkerung geben, andererseits aber keine hinreichenden Indikatoren für die aus Abfällen hergestellten und für weitere Produkte verfügbaren sekundären Rohmaterialien sind. Die Autoren der Studie kommen daher zum Schluss, dass die Ressourceneffizienz und der Beitrag zur Kreislaufwirtschaft nur auf Basis von Recyclingraten vorgenommen werden sollte.

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