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21.03.2017

Design-Optimierung für alpine Entsandungsanlagen

Das Foto zeigt Messungen an einem der Entsander mit Teilen der Messtechnik und des Messsetups, die Ablagerung im Entsander und im Hintergrund den Beruhigungsrechen.

Das NFP-70-Projekt "Adequate sediment handling at high-head hydropower plants to increase scheme efficiency" entwickelt eine verbesserte Gestaltungsrichtlinie für Entsandungsanlagen.

​Abrasionsschäden an Turbinen, die durch Schwebestoffe im Wasser entstehen, mindern die Leistung von Wasserkraftwerken. Als Gegenmassnahme werden Entsandungsanlagen eingesetzt, doch bringen diese oft nicht den gewünschten Effekt.

Das Projekt "Adequate sediment handling at high-head hydropower plants to increase scheme efficiency" entwickelt daher im Rahmen des NFP-70-Verbundprojekts "Wasserkraft und Geoenergie" eine verbesserte Gestaltungsrichtlinie für Entsandungsanlagen, um den Absetzungsprozess effizienter zu gestalten. Dabei stehen insbesondere verschiedene geometrische Parameter sowie verschiedene Leitwerkkonstruktionen im Zentrum.

Prof. Michael Boes, Leiter der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie an der ETH Zürich und Leiter dieses Projekts: "Mithilfe eines kombinierten Ansatzes erforschen wir systematisch das Optimierungspotenzial. Durch numerische Simulationen, die auf Fliessgeschwindigkeit und Schwebepartikelströmungen aus Feldversuchen basieren, modellieren wir den Durchfluss und die Absetzungsprozesse."

Die Feldversuche wurden an den drei Entsandungsanlagen Mörel (Schweizerische Bundesbahnen SBB), Saas Balen (EnAlpin) und Wysswasser (Gommerkraftwerke) durchgeführt.

Eine Zusammenfassung der ersten Ergebnisse wurde unter dem Titel "Assessment of flow field and sediment flux at alpine desanding facilities" veröffentlicht.

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 Kontakt

Prof. Dr. Robert Boes Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie
ETH Zürich
HIA
Hönggerbergring 26 8093 Zürich +41 44 632 40 90 boes@vaw.baug.ethz.ch